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Donnerstag 15. Mai 2003
20.00 Uhr
Tonhalle Düsseldorf
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Kenny Wheeler, Trompete/Flügelhorn
Judy Niemack, Vocal
Adrian Mears, Posaune/Didgeridoo
Jean-Francois Prins, Gitarre
Jürgen Friedrich, Klavier
Dirigent: Till Fabian Weser
"music for brass ensemble
& soloists"
Kompositionen von
Josquin Desprez, Giovanni Gabrieli, Adrian Mears,
Kenny Wheeler u.a.
Abendkasse 20,- / 13,-
EUR
Schüler und Studenten 5,- EUR
Kartenbestellung
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| Mitwirkende: |
Trompete:
Daniel Grieshammer
Laura Vukobratovic
Frank Wellert
Jossey Adjei
Till Fabian Weser
Horn:
Hubert Pilstl
Michael Koch
Posaune:
Adrian Mears
Angelika Frei
Hubert Mayer
Heinr. Gölzenleuchter
Tuba:
Hellmut Karg |
Klavier:
Jürgen Friedrich Gitarre:
Jeanfrançois Prins Vocal:
Judy Niemack Didgeridoo:
Adrian Mears
Flügelhorn:
Kenny Wheeler
Leitung:
Till Fabian Weser |
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Das "ensemble bach, blech &
blues" ist mittlerweile zum Synonym für
interessante und überzeugende Grenzüberschreitungen geworden.
Zusammen mit dem Trompeter und ECM-Künstler Kenny Wheeler sowie
Judy Niemack (Vocal), Adrian Mears (Posaune/Didgeridoo), Jeanfrançois
Prins (Gitarre) und Jürgen Friedrich (Klavier), werden Kompositionen
u.a. von Josquin Desprez, Giovanni Gabrieli, Adrian Mears und Kenny
Wheeler aufgeführt. Im Zentrum des Konzertes stehen die Gegenüberstellung
der Klangsprachen von Renaissance und Jazz, aber auch die spannende
Verwendung von Didgeridoo im Jazzkontext.
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Programm "music for brass ensemble & soloists" |
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Claudio Monteverdi |
Intonazione by the soloists
Toccata by the brass ensemble |
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Till Fabian Weser |
Dansereye |
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Adrian Mears
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Flora & Fauna |
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Adrian Mears
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While my baby sleeps |
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Josquin Desprez
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Nimphes, Nappés |
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Adrian Mears
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You can’t have one without
the other |
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Adrian Mears
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I’ll do the best I can |
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Giovanni Gabrieli |
Canzon octavi toni a 12
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Kenny Wheeler |
Cadenza |
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Kenny Wheeler |
Long Time Ago Suite |
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Pressestimmen:
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Tonhalle Düsseldorf, 10.Mai 2001
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bach, blech & blues in und auf der
Tonhalle
Rheinische Post 12. Mai 2001
Das Wort Crossover kann eigentlich keiner mehr so recht hören
... doch es gibt sie noch, die Aha-Erlebnisse durch alternative
Konzertformen, jüngst erlebt in und auf der Tonhalle mit "bach,
blech und blues".
... Überhaupt sind die Musiker nicht genug zu loben: kein einziger
plärriger Blech-Ton war den ganzen Abend über zu hören,
höchst kultiviert und dabei doch wunderbar spritzig spielte
sich das Ensemble durch die Jahrhunderte und Stile.
... Alles andere als Hausmannskost also, große Begeisterung
für einen aufregenden Abend.
Blech, Blues und Bravour
bach, blech & blues und Kenny Wheeler in der
Dransdorfer Straßenbahnhalle
Bonner Generalanzeiger 22.09.2002 |
Bonn. In der Dransdorfer Straßenbahnhalle
führte das Programm des Beethovenfestes die jungen, ambitionierten
Blechbläser des Ensembles "bach, blech & blues"
mit dem legendären Jazztrompeter Kenny Wheeler zusammen. Diese
Mischung erwies sich als ebenso kontrastreich wie spannungsgeladen.
Die Formation brillierte mit vollem Blechsound, der sich in der geradezu
sakralen Akustik der Straßenbahnhalle nicht schlecht machte.
Im ersten Teil schlug das Programm von "bach, blech & blues"
einen Bogen von den Klängen der Renaissance bis hin zur Neuen
Musik. Gleich zwei Uraufführungen wiesen auf die Ambitionen des
Ensembles, sich an der Schnittstelle von Alter Musik, Neuer Musik
und Jazz zu bewegen.
Nach der Pause nahmen dann Kenny Wheeler und sein langjähriger
Mitstreiter John Taylor am Klavier und der Gitarrist John Parricelli
auf der Bühne Platz. Die Blechbläser hatten in Big-Band-Formation
Aufstellung genommen, sichtbares Zeichen, dass jetzt andere Töne
angeschlagen werden sollten. Zu erleben gab es den authentischen Wheeler,
als Komponisten und Interpreten.
Der Altmeister glänzte mit zwei seiner markantesten Werken, dem
"Cadenza Piece" und der "A Long Time Ago Suite".
Wheeler bewies, dass er mit seinen 72 Jahren noch mächtig Druck
mit dem Flügelhorn machen kann. Seine Linien und Phrasierungen
haben nach wie vor den ganz unverwechselbaren lyrischen Touch. Die
feinen Fäden, aus denen Wheeler seine romantisierende Suite gewoben
hat, hielt Taylor mit seinem technisch brillanten Spiel zusammen.
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