Kammermusik für Blechbläser
Konfrontation verschiedener Stilrichtungen wie Renaissance und Avantgarde, Barock und Jazz kennzeichnen die Grundinhalte von bach, blech & blues, aber auch die gelungene Kombination von künstlerischem Anspruch mit dezentem Entertainment. Zugrunde liegt hierbei die Idee der alternativen Konzertform geprägt durch die Junge Deutsche Philharmonie, aus dessen Reihen bach, blech & blues 1989 hervorgegangen ist. Die Mitglieder des seit 1991 eigenständigen Ensembles sind mittlerweile in renommierten deutschen Sinfonieorchestern angestellt.
In der Absicht, der Gattung Blechbläserkammermusik neue Impulse zu geben, hat bach, blech & blues inzwischen zahlreiche Kompositionsaufträge an junge, arrivierte Komponisten und Arrangeure der Moderne und der jungen deutschen Jazzszene vergeben und uraufgeführt. Dabei versuchen die zwölf Musiker des Ensembles, kontinuierlich ihren musikalischen Horizont zu erweitern, indem sie die Einstudierung einzelner Projekte von international bekannten Spezialisten wie Edward H. Tarr, Lothar Zagrosek oder Erik van Lier leiten lassen.
Mehrere Auslandsreisen führten bach, blech & blues bislang nach Zypern, Singapur, Vietnam, Italien, Marokko, in die Vereinigten Staaten und nach Indonesien. Konzerte u. a. in der Alten Oper Frankfurt, beim Düsseldorfer Altstadtherbst, in der Jahrhunderthalle Hoechst, im Essener Aalto-Theater und in der Hamburger Fabrik sowie beim Schleswig-Holstein Musik-Festival und beim Rheingau Musik-Festival belegen die rege Konzerttätigkeit von bach, blech & blues ebenso, wie zahlreiche Rundfunkübertragungen u.a. durch den WDR, HR, BR, Radio Bremen und DeutschlandRadio.
Dokumentiert wird die musikalische Entwicklung des Ensembles auf mehreren Tonträgern: die erste bach, blech & blues CD spiegelt die Vielfalt des Repertoires wieder, bei ARTE NOVA im Vertrieb von BMG-Classics ist eine CD mit Werken der italienischen Renaissance erschienen und bei BERLIN CLASSICS erscheint die neue Produktion "Triptychon: bach, blech & blues featuring Till Brönner + Adrian Mears" mit dem Schwerpunkt Jazz und Avantgarde.