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Bach, Blech und Blues eröffnete Burgfarrnbacher Freiluftsaison
Sehnsüchtiger Sommer-Sound
Unglaublich, wie unterschiedlich und vielfältig Blechbläser klingen können, wenn Mitglieder renommierter Orchester sich im Interesse der Musik zusammenschließen. Mal Big Band, dann wieder Staatsorchester - diese Männer und Frauen können alles, bewältigen ihre Grenzgänge wie Seiltänzer. Voller Ausdruckskraft hüpfen sie durch die Jahrhunderte, als seien es Treppen.
Der erste Konzert-Teil trägt ein klassisches Gewand: Bach, Mozart und Werke der Renaissance-Komponisten William Brade und Giovanni Gabrieli. Aber nicht brav, nein - Bachs Präludium wird in die Moderne geholt, seine »Kunst der Fuge« jazzig phrasiert, bis sie fast kubistisch anmutet.
Noch mehr Applaus gibt es nach der Pause, als »Bach, Blech und Blues« sich moderner Musik widmen. Es erklingen Gershwins »Preludes«, »Blue Moon« von Richard Rodgers und Duke Ellingtons »Mood Indigo«.
Grandioser Abschluss ist dann eine Zusammenstellung der schönsten Abba-Melodien, endlich einmal nicht oberflächlich, sondern auf ihren hohen musikalischen Gehalt reduziert.
Fürther Nachrichten, 27.7.2010 |
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bach, blech & blues begeistert
Sundern. Fanfarenartige Klänge hallten durch die Werkshalle der Firma Tillmann Profile in Sundern zu Beginn des Blechbläserkonzertes der Reihe „Sauerland-Herbst” mit einer 450 Jahre alten Musik von Claudio Monteverdi.
Zuvor hatte das 12-köpfige Blechbläserensemble „bach, blech & blues” die eigens errichtete Bühne bestiegen und begeisterte bereits mit den ersten Klängen dieser Musik, einer Toccata aus Monteverdis „Marienvesper”, die fast 500 Zuhörer. Diese hatten in einem außergewöhnlichen Konzersaal, einer Fabrikhalle mit Maschinen und Tonnen von Stahlrollen, erwartungsvoll Platz genommen. Die Musiker, zehn Herren und zwei Damen, sind alle Mitglieder in renommierten Orchestern und spielen seit Jahren mit großer Begeisterung in dieser Zusammensetzung mit unterschiedlichsten Instrumenten, von der Pikkolo-Trompete, Horn, Posaune bis zur großen Basstuba. Das Konzert in Sundern überspannte einen musikalischen Bogen von ganz alten Kompositionen des 16. Jahrhunderts über Klassik und Moderne bis hin zu Jazz und Pop.
Höhepunkt nach zwei Werken der Renaissance-Komponisten William Brade und Giovanni Gabrieli waren Collagen (Objects Trouvées) des Kölner Zeitgenossen Florian Ross, Jazz-Improvisationen über ein altes Madrigal mit faszinierenden und berauschenden Klängen. Ein Querschnitt durch Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail” beendete den Teil mit Musik vergangener Jahrhunderte. In der Pause konnten sich die Zuhörer bei einem opulenten Essen stärken, um danach den zweiten Teil des Konzerts zu genießen. Die Künstler von ,bach, blech & blues' begannen mit einem Klavierpräludium ihres Namensgebers, Johann Sebastian Bach, effektvoll bereichert mit Jazz-Elementen und Improvisationen. Danach erklangen Broadwaymusik von Richard Rodgers (Blue Moon), Jazz-Klassiker von Ack van Rooyen mit glanzvollen Soli des Flügelhorns und ein Titel von Creamer/Layton aus den 20er Jahren. Pop-Musik bildete den offiziellen Schlussteil mit einem schwungvollen Medley „Thank You For The Musik”.
Das Publikum war begeistert von der Wucht des Blechbläserklangs und gleichzeitig fasziniert von der Schönheit dieser Musik. Nach lang anhaltendem Applaus gaben die Musiker noch drei Zugaben: Höhepunkte der Jazz-Geschichte mit herrlichem Big-Band-Sound. (Josef Weiser)
DER WESTEN, 11.11.2009 |
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„bach, blech & blues“, dieser etwas unkonventionelle Name für ein hoch professionelles Ensemble traf zu. Schon über 20 Jahre besteht die Formation, hervorgegangen aus der „Jungen Deutschen Philharmonie“ Inzwischen gar nicht mehr so jung, haben die zwölf Musiker mit ihrem alternativen Programm eine Nische besetzt, die Freude und Spielfreude ausstrahlt. Berührungsängste kennen sie nicht, die zehn Herren und zwei Damen; sie wollen sogar Grenzen einreißen! Alle Werke des ersten Teils waren Bearbeitungen und Instrumentierungen, gegen Ende wurde es richtig nostalgisch. Die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Musik der ungemein populären schwedischen Popgruppe ABBA wurde wieder zu pulsierenden Leben erweckt. Waterloo oder Mamma Mia, man hörte in den Reihen ein leises Mitsummen...“Thank You For The Music“, so lautet das Medley. Thank you for the music, bach, blech & blues!
Rema-Murr Rundschau, 19.1.2010 |
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Mit „bbb“ fing der Blechbläsernachmittag beim WDR Musikfest im Gläser-Saal der Siegerlandhalle an: „bach, blech & blues“. Gut eine Stunde lang unterhielten die Künstler das Publikum auf musikalisch hohem Niveau.
Im Programm zunächst dreimal Klassik und dann der Sprung in den Jazz. Mozart war ziemlich getreu nach der originalen Harmoniemusik zur „Entführung“ zu hören. Geistig und stilistisch dicht am Original: das Arrangement eines Bach-Chorals nach einer romantischen Bearbeitung von Busoni.
Wenn die Blechbläser zum Big-Band Stil überwechseln, brauchen Sie keine Saxofonisten und keinen Schlagzeuger und schon gar kein Klavier: sie machen alles selbst und machen es hervorragend. Es klingt nur anders. Wo es sentimental wird, helfen Symbole: Hörner und Tuba intonieren ABBAs „Thank You For The Music“ und die anderen lassen Feuerzeuge flammen – schade dass es nicht dunkel war.
Westfälische Rundschau, 26.5.2006
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"Der
Bundestag swingte"
50-Jahr-Feier des Parlaments in gelöster Atmosphäre |
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BERLIN. Joschka Fischer klopfte im Takt mit den Fingern auf den Tisch, Gerhard
Schröder lachte vor sich hin und selbst bei Helmut Kohl zeigte sich
ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Die Musik aus dem Kultfilm "Blues Brothers"
war es, die gestern den ersten Schwung in den Festakt "50 Jahre Bundestag"
im Berliner Reichstag brachte. Als dann noch die Erkennungsmelodie der "Wasserwerker"
mit der "Berliner Luft" vermischt wurde, konnte so manch ein Abgeordneter
nicht mehr an sich halten. Gelächter im "Swinging Bundestag".
Amberger Nachrichten, 8. 9. 1999
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"Bach, Blech & Blues der atemlos macht: Die dritte Veranstaltung im Rahmen des Brass Festivals in Düren, das von WDR 4 veranstaltet wird, war ein Abend der Steigerungen. Nach Auftritten von regional lokalen Formationen kam internationaler Flair ins Haus der Stadt. Beim Auftritt von bach, blech & blues stimmte einfach alles. Was das zwölfköpfige Ensemble an Können und Vielseitigkeit zu bieten hatte, gehörte zum Allerbesten, was in der Festivalreihe zu hören war. Die Musiker überzeugten in allen Sparten bei der Wanderung von der Renaissance bis zur Neuen Musik. Gekonnte Arrangements, eine dezent launige Präsentation und eine Bläserbrillanz, die sprachlos machte: von Bach bis Blues, von Susato bis ABBA - das Ensemble, welches aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervorgegenagen ist, interpretierte die Stile virtuos wie mitreißend."
Dürener Nachrichten 11.4.2008
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„Der Name Bach gibt eine historische Spannweite an, die bei dem Blechbläserensemble mit der Entstehung der temperierten Stimmung beginnt, bis in den zeitgenössischen Jazz reicht und dabei eine Kontinuität behauptet, gegen die sich spezieller eingestellte Ensembles - also fast alle anderen Musiker - mit Händen und Füßen wehren würden... Man begann, aus den Zumutungen der Akustik langsam die Feinheiten heraus zu hören, die schlanke Tongebung im Posaunensatz, die kristallinen Höhen der Barocktrompeten, die weiche Wucht der Hörner, die feinsinnige Gestaltung der Dynamik, die reiche Erfahrung des Ensembles in Sachen historischer Aufführungspraxis... Es wurde dann doch noch Bach gespielt... Dieser zentrale Teil des Abends führte in vergleichsweise kurzer Zeit und hoher Konzentration ein Ausdrucks- und Stilspektrum vor, wie man es in einem einzigen Konzert sonst nirgends zu hören bekommt, und verdeutlichte sowohl den hohen künstlerischen Anspruch des Ensembles, nämlich Musik aller Stile und Epochen angemessen darstellen zu können, wie auch das erstaunliche spielerische Niveau in allen Parametern, auf dem das bei bach, blech & blues geschieht.“
Frankfurter Rundschau, 7.8.2005 |
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„Der 3 1/2 Sunden Abend stand unter dem Leitmotiv ‚ Verwandlungen’: was haben andere mit Bach’s Kompositionen anfangen können. So hörte man die unterschiedlichsten Besetzungen und Bearbeitungen. Sie zeigten, wie reich sich Bach verwenden lässt, wie seine Kompositionen durch veränderte Klangfarbe einen verstärkten oder gar anderen Charakter annehmen können. Wenn der Organist Martin Lücker zusammen mit den Bläsern von bach, blech & blues zum Auftakt flott und festlich die Sinfonia der Ratswahlkantate anstimmt, dann entfaltet sich eine besondere Klangpracht...“
Frankfurter Neue Presse, 10.5.2005 |
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„Ein Musikflimmern für die ‚ Klangwelten’. So war das Konzert überschrieben, das der Windsbacher Knabenchor mit dem ensemble bach, blech & blues unter Karl-Friedrich Beringer gab. Klangwelten, das war Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart...Das ensemble bach, blech & blues erwies sich immer wieder als wertvolle Stütze, kenntnisreich und ebenfalls perfekt. In einer Canzone von Gabrieli nahmen die 12 Blechbläser die Gelegenheit war, ihre hervorragenden Qualitäten einmal ohne Chor auszuspielen...“
Nürnberger Zeitung, 19.7.2004 |
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„Alles wird möglich. Ungewohnte Klänge, aber hochrangige Besetzung: was das ensemble bach, blech & blues jetzt in der Düsseldorfer Tonhalle auf die Bühne brachte, bewegte sich freizügig zwischen Renaissance, Jazz, Weltmusik und behutsamen Anklängen an die europäische Neue Musik...Kenny Wheeler, einer der weltweit bekanntesten Jazz-Trompeter, dessen abwechslungsreichen Kompositionen die zweite Hälfte gewidmet war, wirkte selbst an Trompete und Flügelhorn mit. Das wunderbar ausgewogen agierende Ensemble wusste sich sowohl im Hintergrund zu halten als auch überaus lebendig und kraftvoll aufzuspielen...“
Neue Rhein Zeitung 17.5.2003 |
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„...diese Formation bietet mehr als artistische Bläserbrillanz, launige Präsentationen und mehr oder minder gekonnte Aufbereitungen quer durch den Garten der Musik. Junge deutsche Komponisten sorgen für wirklich spannende und gehaltvolle Grenzgänge, und auch der „a-capella-big-band-jazz“ des Ensembles überzeugte beim Oberstdorfer Musiksommer durch Qualität und eine rundherum perfekte Darbietung...Ein Tonmeister hätte seine helle Freude an einem Mitschnitt dieses festivalgerechten Konzertes gehabt.“
Allgäuer Zeitung. 12.8.2003 |
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„...eigentlich waren es zwei Konzerte in einem. Im ersten Teil kamen die Liebhaber der Renaissance- und Barockmusik auf ihre Kosten, im zweiten die Jazzfans. Schon im Renaissanceteil führte das Ensemble strahlende Brillanz und bestechende Blechbläserkultur in spieltechnischer Perfektion vor... Der zweite Teil gehörte Ack van Rooyen, einem Poeten auf dem Flügelhorn. Der Altmeister erwies sich als wahrer Zauberer auf dem Instrument. Irgendwann begann dann die ganze Kirche zu swingen, wenn auch bach, blech & blues in Big-Band Aufstellung fulminant losjazzte. Es sei eine Freude für ihn, mit diesen perfekten Musikern zu spielen, meinte Ack van Rooyen: “Besser kann man nicht spielen. Anders, aber nicht besser...“
Badische Zeitung, 4.5.2002 |
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Blech, Blues
und Bravour
bach, blech & blues und Kenny Wheeler in der Dransdorfer Straßenbahnhalle
Bonn. In der Dransdorfer Straßenbahnhalle führte das Programm des Beethovenfestes
die jungen, ambitionierten Blechbläser des Ensembles "bach, blech & blues"
mit dem legendären Jazztrompeter Kenny Wheeler zusammen. Diese Mischung
erwies sich als ebenso kontrastreich wie spannungsgeladen.
Die Formation brillierte mit vollem Blechsound, der sich in der geradezu
sakralen Akustik der Straßenbahnhalle nicht schlecht machte. Im ersten
Teil schlug des Programm von "bach, blech & blues" einen Bogen von den
Klängen der Renaissance bis hin zur Neuen Musik. Gleich zwei Uraufführungen
wiesen auf die Ambitionen des Ensembles, sich an der Schnittstelle von
Alter Musik, Neuer Musik und Jazz zu bewegen.
Die Kölner Komponisten Florian Ross und Steffen Schorn lieferten ihre
ganz persönlichen Beethoven-Beiträge mit zwei Werken, die bewusst auf
Beethoven-Motive zurückgriffen und zugleich den besonderen Gegebenheiten
des Blech-Sounds Rechnung trugen.
Vor allem Schorn hat mit "Maniac Maelzel" ein Bravourstück zwischen ebenso
ruppiger wie humorvoller Rhythmik, schrägen Tönen und gewitzten Solo-Passagen
abgeliefert. Ross seinerseits greift in "Leonore 4.1" auf Motive aus "Fidelio"
zurück, die in jazzigen Phrasen mit hörbarer Sehnsucht nach dem Drive
des "Off-Beat" kontrastiert werden.
Nach der Pause nahmen dann Kenny Wheeler und sein langjähriger Mitstreiter
John Taylor am Klavier und der Gitarrist John Parricelli auf der Bühne
Platz. Die Blechbläser hatten in Big-Band-Formation Aufstellung genommen,
sichtbares Zeichen, dass jetzt andere Töne angeschlagen werden sollten.
Zu erleben gab es den authentischen Wheeler, als Komponisten und Interpreten.
Der Altmeister glänzte mit zwei seiner markantesten Werken, dem "Cadenza
Piece" und der "A Long Time Ago Suite". Wheeler bewies, dass er mit seinen
72 Jahren noch mächtig Druck mit dem Flügelhorn machen kann. Seine Linien
und Phrasierungen haben nach wie vor den ganz unverwechselbaren lyrischen
Touch. Die feinen Fäden, aus denen Wheeler seine romantisierende Suite
gewoben hat, hielt Taylor mit seinem technisch brillanten Spiel zusammen.
Bonner Generalanzeiger, Robert Fontani, 22.09.2002 |
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...Fantastischer Höhepunkt: Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung"
als Blasmusik-Spektakel. Mal mit mächtigen Posaunen, mal mit kichernden
Trompeten führte im Garten des Städel Till Fabian Weser mit dem Ensemble
„bach, blech & blues" vor, wie man aus einem Klavierwerk ein abendfüllendes
Vergnügen macht. Riesenbeifall.
Musik in vier Museen / Kunstwerk Frankfurt
Werner Kirchner, Bild Frankfurt, 6. 8. 2001 |
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...Im Städelgarten wagte sich das tollkühne „bach, blech
& blues"-Ensemble fürs Plenum an Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung".
Elgar Howarth hat es für Blechbläser mit Echo- und überhaupt allen möglichen
Effekten arrangiert. Gewagt ist die Unternehmung, weil ein Klavier unbarmherzig
viel flinker betätigt werden kann als eine Trompete. Jedoch war das Küken-
Piepen piepend wie nie, und zum „Heldentor von Kiew" erklangen so gut
wie echte Glocken. Anschließend bretterte „bach, blech & blues" los, in
Sachen Blues und vor allem Blues Brothers. Die Hörner spielten Saxophon
und gar nicht schlecht. Man darf vermuten: Hätten die Zuschauer nicht
schrecklich gefroren, wäre nach einer Zugabe noch lang nicht Schluss gewesen.
Küken im Horn / Rheingau am Museumsufer
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 6. 8. 2001 |
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Die Küchlein tanzten Ballett in den Eierschalen
Das gemeinsame Finale im Garten des Städels gestaltete das renommierte
Bläserensemble „bach, blech & blues"....Im Städel-Garten stand dann noch
einmal das Motto der Konzertreihe im Mittelpunkt: Mussorgskys „Bilder
einer Ausstellung" in der nicht einfachen Fassung für Blechbläser. „bach,
blech & blues" stellte dabei seine Professionalität unter Beweis. Da geriet
sogar das „Ballett der Küchlein in ihren Eierschalen" zu einem grazilen
Unterfangen. Und die Tuben legten ihre Behäbigkeit flugs ab und tanzten
um die „Hütte auf Hühnerfüßen" mit. Mit einem Jazz-Medley verabschiedete
sich das Ensemble. Insbesondere die Filmmusiken, die Ingo Luis arrangierte,
erfreuten Zuhörer und Musiker gleichermaßen.
Frankfurter Neue Presse, 6. 8. 2001 |
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Frankfurt liegt am Rheingau
... Die 16 Blechbläser und zwei Schlagzeuger der Formation „bach, blech
& blues" behaupteten sich zudem im abgeschirmten Garten denkbar gut gegen
Martinshörner, Hubschrauber und andere Freiluft-Widrigkeiten: „Das große
Tor von Kiew" aus den „Bildern einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky
ragte – gemessen an der Phonstärke – wirklich in den Himmel. Insgesamt
erschien das Werk in der recht farbigen Transkription von Elgar Howarth
mit vielfach gestopfen Klängen, einigen neuen Effekten und der Schlagzeug-Anreicherung
aber keineswegs undifferenziert in der Deutung des aus Mitgliedern der
Jungen Deutschen Philharmonie hervorgegan- genen Ensembles. In zurückhaltenden
Tempi hörte sich unter Leitung von Till Fabian Weser nur etwa der schwerfällige
„Bydlo-Satz" besser an als die rasenden Trompetenfiguren bei den „Tuileries".
Locker und versiert zeigte sich die Gruppe danach auch als eine Art Big
Band mit Swing-Nummern und einer Bearbeitung von Musiktiteln aus dem Kultfilm
„The Blues Brothers" – auch glaubhaft im Frack, ohne Hut und Sonnenbrille.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. 8. 2001 |
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Neues für das Ohr
... Von der choralartigen Feierlichkeit der „Promenade" bis hin zur strahlenden
Schlussapo- theose des „Großen Tors von Kiew" entfalten sich faszinierender
Farbenreichtum und pikante Klangfinessen. Till Fabian Weser führte die
zwanzig Instrumentalisten .... mit sachlich-kühlem, präzisem Dirigat durch
Mussorgskys bizarre Bilderwelt... Im zweiten Programmteil widmete sich
das Ensemble Stücken von jungen Komponisten der deutschen Jazzszene...
boten Tummelplätze für zündende instrumentale Pirouetten, eine geistvolle
Vernetzung verschiedener Stile mit Cool-, Bebop- und Freejazzsplittern,
Latin Swing und rockorientierten Sprachformen – Neues für das Ohr, Gewohntes
für das showgeübte Auge.
Darmstädter Echo, 6. 8. 2001 |
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"Was das zwölfköpfige Ensemble an Können
und Vielseitigkeit zu bieten hatte, gehört zweifellos zum Besten.
Die Musiker überzeugen in allen musikalischen Sparten gleichermaßen,
ob in Barock oder Neuer Musik, ebenmäßig gerundeter Kirchensonate
oder unterkühlt swingendem Brass-Waltz. Alles in brillanter Schärfe,
treibendem Rhythmus und Big-Band-Präzision."
Neue Ruhr Zeitung Essen, 25.2.1997 |
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"Der Überraschungseffekt, dem das Publikum bei
diesem Konzert unterliegt, ist jedesmal der gleiche, aber dennoch ein
Ereignis: wenn das zwölfköpfige Ensemble 'bach, blech &
blues' auf ein Konzertpodium tritt, sind die Grenzen zwischen U- und E-Musik
praktisch aufgehoben"
Stuttgarter Zeitung, 16. 1. 94 |
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"Der Choral wird zum Chorus und Bach zu Blues: Was
das Blechbläserensemble da an trefflichen Sounds hinzauberte, war
eine ganz neuartige (und endlich einmal schlüssige) Mixtur aus Klassik
und Jazz. Bachs 3. Brandenburgisches Konzert zum Beispiel zeigte sich
- in dieser Besetzung und dieser geradezu luftig schwebenden Perfektion
- als kühne, unerhörte Klangkonstruktion, die für bewegende
Momente sorgt."
Hamburger Abendblatt, 14. 8. 92 |
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"`bach, blech & blues´ präsentierte sich
mit deftig swingendem Repertoire, ein Spaß für alle, die sich
zwischen Swing und Bebop zu Hause fühlen. Blues erklingt in leicht
gehandhabter Chromatik. Bebop at its best. Saftig, urlebendig kommt das,
musikantisch aufgetragen. Echt. Nur das Kostüm paßt nicht.
Man trägt Frack, als wär´s ein Sinfoniekonzert."
Rhein-Main-Echo, 24. 2. 95 |
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"Erstklassig waren die Bläser: blitzsauber, technisch
hervorragend und voller Ausdruckskraft, sowohl in den Renaissance-Liedsätzen
als auch in den Instrumentalwerken. Dem Bläserensemble waren die
Höhepunkte dieses Konzertes vorbehalten - Canzone und Sonaten von
Gabrieli, die strahlend, voller Ruhe und in warmer Fülle erklangen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. 12. 96 |
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"bach, blech & blues' offenbarte die Brillanz der
musikalischen Einfälle. In wechselnden Besetzungen und Aufstellungen
machten die Bläser durch Ihr exzellent nuanciertes und farbiges Spiel
deutlich, was unter großem, vollem Mischklang zu verstehen ist."
Frankfurter Rundschau, 9. 8. 94 |
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"Die Disziplin, die Noblesse des Zusammenspiels, die
das junge Ensemble erreichte, ist für Blechbläser sensationell."
Südkurier, 15. 2. 92 |
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"Fein konturiert alle solistischen und kammermusikalischen
Partien, überwältigend das Fortissimo, bis zur Schmerzgrenze
reichend das Tutti der Messiaenschen Bläser. Die Premiere, gespielt
vom Ensemble `bach, blech & blues´ sowie Mitgliedern der Jungen
Deutschen Philharmonie, enthusiasmierend dirigiert von Lothar Zagrosek,
war präzis und fulminant: strahlend."
Die Zeit, 8. 9. 95 |
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"Eleganz und Leichtigkeit sind bewundernswert, die
Leuchtkraft der Töne im zarten Piano wie im kraftvollen Forte ist
faszinierend. Bei diesen zwölf Bläsern gibt es keine Schlamperei.
Jeder Takt Ist originell und spannungsreich gestaltet. 'bach, blech &
blues' musizieren mit Herz und Temperament, virtuose Paraden sind für
sie reine Lust."
Westdeutsche Zeitung, 12. 2. 92 |
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